Energie wird Natur Regensburg 2026 – Naturprojekte

Aus kahl mach krass – Unser Zaun kann mehr!

FOS/BOS Regensburg

Ein kahler Stabmattengartenzaun umgibt unser Schulgelände – grau, funktional, leblos. Genau das wollen wir an der FosBos Regensburg ändern. Unsere Idee: Den Zaun in ein blühendes, summendes Biotop verwandeln und damit einen konkreten Beitrag zu Artenvielfalt, Bienennahrung und Schulklima leisten.

Schritt 1: Planung mit Köpfchen
Die Schülerinnen und Schüler analysierten den Zaun mithilfe eines Google-Maps-Luftbilds: Wo scheint die Sonne? Wo liegt Schatten? Welche Pflanzen passen wohin? Das Ergebnis war eine
durchdachte Standortplanung:
•   Sonnige Bereiche (Pflasterzone, dh.: Blumenkästen): Glockenblumen, Zweizahn, Duft-
Steinrich, Goldlack, Schwarzäugige Susanne
•   Schattige Bereiche (Pflasterzone, dh.: Blumenkästen): Hängefuchsien, Efeu-Blättriger
Wasserdost, Vanilleblume, Kräuter wie Bergbohnenkraut, Pfefferminze und Schnittlauch
•   Schattige Bereiche (Am Zaun im Erdreich): Efeu, Wilder Wein, Kletterhortensien
•   Sonnige Bereiche (Am Zaun im Erdreich): Kletterrosen, Clematis, Schwarzäugige Susanne

Schritt 2: Samen kaufen, säen, ziehen
Die Schülerinnen und Schüler wählten gezielt bienenfreundliche Samen aus uns starteten die
Durchführung des Projekts an ihrer „Blumenleiter“, dem Zaunstück zwischen Turnhalle und Schulgebäude. Die Samen wurden in Pflanzkästen eingesät und die Keimlinge von den Schülern selbst herangezogen.

Schritt 3: Ab an den Zaun!
Die ersten selbst gezogenen Pflanzen hängen nun in Blumenkästen an der Blumenleiter am Zaun und verwandeln Meter für Meter das Grau in ein blühendes Stück Natur.

 

Warum das mehr als Dekoration ist

•   Bienennahrung das ganze Jahr oder Biodiversität statt Monokulturen: Durch die Kombination verschiedener Arten entsteht ein durchgängiges Nahrungsangebot für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge – vom Frühjahr bis zum spät blühenden Efeu imOktober. Auch die Bienenvölker auf unserem Schulhausdach werden es uns danken.
•   Mikroklima: Pflanzen kühlen ihre Umgebung und verbessern so insbesondere in Zeiten mit
Rekordtemperaturen von mehr als 35° Celsius die Hitzebelastung.
•   Ganzheitliches Lernen: Die Schülerinnen und Schüler erleben den vollständigen Kreislauf „Samenkorn bis Blüte“ und entwickeln ein Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit.

To be continued
Der Zaun ist lang – und noch längst nicht grün genug. Geplant sind weitere Pflanzabschnitte mit Kletter- und Rankpflanzen sowie eine dauerhafte Pflege durch das Greenteam.

 

Überlegungen zur Gestaltung (Foto Gradl)

Erste Blüten am Zaun der FOS/BOS Regensburg (Foto Gradl)

Wir haben noch viel Zaun für viel Grün!